Digitaler Zufall
Jonas82 次播放
Parkplatz-Lichter flackern im Takt Betonwüste, trocken und nackt Hier kleben Reste von 'nem alten Tag Ein verblasster Sticker, den keiner mehr mag Die Laterne summt 'nen einsamen Ton Verrosteter Draht auf dem Balkon Ich seh' den Riss in der Mauerfassade Einstige Heimat, heute nur Fassade Schritte hallen auf dem rissigen Grund Kein Lächeln im Gesicht, kein Wort im Mund Nur das Knistern vom Vinyl im Ohr Ich zieh' den Kragen hoch, stell' mich davor Die Zeit frisst die Steine Ich zieh' meine Kreise alleine Wo wir früher hingen Und die Reime erzwungen haben Bleiben heute nur Narben Die Stadt reißt alles nieder (nieder) Doch wir bringen die Lieder (Lieder) Der Skateplatz wird zu Staub und Dreck Doch der Flow geht niemals weg Zwischen Trümmern und Ruinen Bleiben wir die, die bedienen In der grauen Substanz Wahren wir die Distanz Beton zerfällt, der Geist bleibt wach Wir halten Wache auf dem letzten Dach Beton zerfällt, der Geist bleibt wach Wir halten Wache auf dem letzten Dach Erinnerst du dich an die Wand am Gleis? Jeder Tag war die Miete der Preis Heute steht da 'ne Glasfassade Luxus-Lofts, echt 'ne Schande, schade Der Imbiss dampft noch wie damals im Mai Doch die Gesichter sind längst schon vorbei Keine Sentimentalität, nur nackte Fakten Wir waren die Jungs mit den dicken Akten Mehrsilbige Ketten, die keiner versteht Weil sich die Welt hier viel zu schnell dreht Ich seh' den Bagger am Horizont stehen Doch meine Zeilen werden nicht gehen Es klopft das Herz im Takt der Snare Auch wenn hier bald gar nichts mehr wär Die Wurzeln graben sich tief in den Grund Ich zieh' an der Kippe, der Rauch wird rund Vergänglichkeit ist nur ein Wort auf Papier Ich war schon damals und ich bleibe hier Savas-Spirit in der Lunge drin Jeder Reim hat hier seinen Sinn Komplexe Ketten, Silben-Massaker Ich bleib' der lyrische Ackerschacker Die Abrissbirne schwingt im weiten Bogen Wir haben uns niemals selbst belogen Was bleibt ist der Dreck unter den Nägeln Wir steuern das Schiff ohne die Segel Die Trompete weint einen jazzigen Gruß Asphalt unter meinem schweren Fuß Die Gegend stirbt, doch der Takt lebt fort Das letzte Wort an diesem Ort Die Stadt reißt alles nieder (nieder) Doch wir bringen die Lieder (Lieder) Der Skateplatz wird zu Staub und Dreck Doch der Flow geht niemals weg Zwischen Trümmern und Ruinen Bleiben wir die, die bedienen In der grauen Substanz Wahren wir die Distanz Staub zu Staub, Stein zu Stein Wir werden immer die Ersten sein Staub zu Staub, Stein zu Stein Wir lassen das Licht niemals allein
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