art pop

Vitrinen-Metamorphose

Leni

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Lời bài hát

(85 BPM)
Das Parkett erzählt von Schritten die längst schon verhallten
Zwischen den Skeletten und den schweigenden Gestalten
Ein Teller klirrt im Dunkeln wie ein ferner Glockenschlag
Ich warte nicht mehr länger auf den nächsten hellen Tag
Der Regen trommelt Rhythmen gegen das massive Glas
Ich schmelze in die Schatten, wo ich einst als Mensch saß

Die Kälte kriecht empor an meinem nackten Bein
Ich lade die Unendlichkeit in meine Lungen ein
Kein Puls mehr der den Rhythmus dieser Welt diktiert
Mein Innerstes wird langsam und sehr sorgsam präpariert

(148 BPM)
Ich bin das Exponat im kalten Vitrinenglas
Verliere mein Gewicht, vergesse wer ich was
Die Nadel sticht präzise durch mein Herz aus Stein
Ich will für immer konserviert und zeitlos sein
Ich atme blassen Staub und werde kühler Raub
Für alle Sinne blind und für die Stimmen taub
Im Museum der Träume bin ich nur ein Raum
Ein Fragment der Nacht, ein unbesiegter Traum

Glasstaub in den Poren
Ich hab mich verloren
Chitin auf der Haut
Die Stille wird laut

(Sound: Knarrende Dielen, klirrendes Porzellan)
Splitter fallen leise
Auf die alte Weise
Stahl trifft auf Koralle
In der großen Halle

(85 BPM)
Schmetterlingsflügel zittern nun auf meiner matten Stirn
Ein elektrisches Gewitter flutet mein gefrorenes Gehirn
Der Chitinpanzer glänzt im Strahl der fahlen Notbeleuchtung
Ich finde in der Starre meine tiefste Selbstbefeuchtung
Die ausgestopften Wölfe rücken näher an mich ran
Ich fange ihre Blicke wie ein seltener Talisman

(Tempo steigt stetig)
Die Grenze zwischen Fleisch und Glas verschwimmt nun vollends ganz
Ich lade meine Glieder ein zum letzten Totentanz
Ich spüre wie das Silizium meine Zellen füllt
Ein neues Wesen wird aus dieser Hülle nun enthüllt

(148 BPM)
Ich bin das Exponat im kalten Vitrinenglas
Verliere mein Gewicht, vergesse wer ich was
Die Nadel sticht präzise durch mein Herz aus Stein
Ich will für immer konserviert und zeitlos sein
Ich atme blassen Staub und werde kühler Raub
Für alle Sinne blind und für die Stimmen taub
Im Museum der Träume bin ich nur ein Raum
Ein Fragment der Nacht, ein unbesiegter Traum

(Operatic Outburst)
Ich breche aus dem Rahmen, ich bin nicht mehr ich
Das Licht der Ewigkeit trifft mich nun ganz erbärmlich
Es ist herrlich, so unendlich gefährlich
Ich bin die Taxidermie, ich bin absolut ehrlich
Kein Fleisch, kein Blut, nur noch kühler Kristall
Ein Echo der Schöpfung, ein gewaltiger Knall

(148 BPM)
Ich bin das Exponat im kalten Vitrinenglas
Verliere mein Gewicht, vergesse wer ich was
Die Nadel sticht präzise durch mein Herz aus Stein
Ich will für immer konserviert und zeitlos sein
Ich atme blassen Staub und werde kühler Raub
Für alle Sinne blind und für die Stimmen taub
Im Museum der Träume bin ich nur ein Raum
Ein Fragment der Nacht, ein unbesiegter Traum

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