Handschrift auf Holz
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Der Kaffeeduft zieht durch das Haus Ich schau' aus dem Fenster raus Früher war da Stille pur Nur ich und meine Eieruhr Doch jetzt steht da ein zweiter Schuh Und ich schau' dir beim Schlafen zu Ich dachte ich brauch' Zeit allein Wollte immer unabhängig sein Doch dieses neue weiche Glück Gibt mir ein Stück von mir zurück Die zweite Tasse auf dem Tisch Alles fühlt sich neu und frisch Da ist eine Socke die mir nicht gehört Und komisch dass es mich nicht stört Kein lautes Wort kein grelles Licht Mehr als das hier brauch' ich nicht Dein Lieblingstee steht im Regal Dass ich ihn kauf' ist ganz normal Auf dem Wäscheständer bunt und klein Mischt sich deine Wäsche ein Wir hängen da so Draht an Draht Wie ein geheimer stiller Rat Ich dachte ich brauch' Zeit allein Wollte immer unabhängig sein Doch dieses neue weiche Glück Gibt mir ein Stück von mir zurück Die zweite Tasse auf dem Tisch Alles fühlt sich neu und frisch Da ist eine Socke die mir nicht gehört Und komisch dass es mich nicht stört Kein lautes Wort kein grelles Licht Mehr als das hier brauch' ich nicht Wir sitzen auf dem Balkon Die Stadt ist weit davon Kein Reden müssen nur Versteh'n Wie die Wolken weiterzieh'n Jahrelang war ich die Festung hier Jetzt öffne ich die Tür zu dir Der Schlüssel liegt am selben Ort Du nimmst ihn mit und gehst dann fort Aber du kommst abends wieder heim Lädst mich in dein Schweigen ein Es ist so einfach es ist so klar Dass ich noch nie so glücklich war Die zweite Tasse auf dem Tisch Alles fühlt sich neu und frisch Da ist eine Socke die mir nicht gehört Und komisch dass es mich nicht stört Kein lautes Wort kein grelles Licht Mehr als das hier brauch' ich nicht Ganz ohne Hast Weil alles passt Ein zweiter Schuh Und ich und du
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