T-Shirt Falten
Leni17 riproduzioni
Verblichenes Blau am Kühlschrankrand Tickets kleben an der weißen Wand Ein Datum, das ich fast vergaß Weil ich nur im Abseits saß Ich hab mich für dich klein gemacht Und jede Grenze still bewacht Doch der Kleber hält nicht mehr Mein Kopf ist endlich leer Regen läuft die Fensterbank entlang Ein kalter, grauer Untergang Das Armband, das wir selbst genäht Ist zerrissen, viel zu spät Ich spüre, wie der Knoten reißt Weil du mich nicht mehr bescheißt Und dann knallt die Tür Ich bin nicht mehr bei dir Keine Schuld, kein Gewicht Ich erkenne mein Gesicht Atme aus, atme tief Was jahrelang hier schief Lief, brennt jetzt lichterloh Ich bin endlich wieder froh Endlich wieder frei Die Wut ist mir einerlei Ich atme aus Ich bin raus Du hast den Raum für dich beansprucht Jedes Wort war eine Flucht Ich war der Anker, du der Sturm Gefangen in dem Elfenbeinturm Ich hab die Scherben aufgesaugt An deine Lügen blind geglaubt Doch der Fretless-Bass dröhnt laut Ich hab mir selbst vertraut Die Tropfen sammeln sich im Holz Darin ertrinkt mein falscher Stolz Die Schnüre an meinem Handgelenk Waren niemals ein Geschenk Ich spüre, wie der Knoten reißt Weil du mich nicht mehr bescheißt Und dann knallt die Tür Ich bin nicht mehr bei dir Keine Schuld, kein Gewicht Ich erkenne mein Gesicht Atme aus, atme tief Was jahrelang hier schief Lief, brennt jetzt lichterloh Ich bin endlich wieder froh Jahrelang war ich nur dein Echo im Gang Ich suchte nach Luft und mir wurde so bang Hörte ich auf deine Uhr War gefangen in der Spur Jetzt ist es vorbei Ich schreie mich frei Die Welt ist mir einerlei Ich bin endlich frei Die Gitarren sägen durch die Nacht Ich hab die Ketten losgemacht Nie wieder beuge ich mich nieder Ich hab mein Leben endlich wieder Und dann knallt die Tür Ich bin nicht mehr bei dir Keine Schuld, kein Gewicht Ich erkenne mein Gesicht Atme aus, atme tief Was jahrelang hier schief Lief, brennt jetzt lichterloh Ich bin endlich wieder froh
Caricamento…