Zwei Uhr Siebzehn
Jonas81 diputar
Treppenhauslicht flackert gelb (gelb) Bin mein eigner Schattenheld (Held) Drei Uhr nachts im vierten Stock Mein Herz schlägt gegen den Block Der Schlüssel liegt in meiner Hand Kaltes Metall, ich starr' an die Wand Ich weiß, dass du nicht mehr da bist Auch wenn mein Kopf das alles vergisst Die Fliesen sind so verdammt kalt Ich such' in der Leere nach Halt Deine Jacke riecht nach Lavendel Ein Geist in meinem Ärmel Ich zieh' den Duft tief ein Will nie wieder ohne dich sein Ich steh' hier vor der Wand Mit dem Schlüssel in der Hand Alles sieht noch aus wie wir Doch ich steh' nicht mehr bei dir Drei Uhr nachts, Lavendelduft Nur noch Stille in der Luft Ich klopf' an, doch keiner hört Weil uns nichts mehr gehört Nur Lavendel und Beton (Beton) Alles weg, alles schon davon Nur Lavendel und Beton (Beton) Ich hör' nur den Summton Zwei Becher stehen noch im Schrank Ich mach' mich im Kopf wieder krank Brühe Kaffee für zwei Personen In Räumen, wo wir nicht mehr wohnen Dein Klingelton ist noch derselbe Ich warte auf die alte Welle Polaroids sind fast schon weiß Ich zahl' für die Fehler den Preis Klick, klack, der Schlüssel dreht Doch die Zeit ist längst verweht Klick, klack, ich bleibe draußen Lass' die Dämonen in mir hausen Warum bin ich heute hier? Es gibt kein Wir hinter der Tür Ich dreh' mich um und geh' ein Stück Es führt kein Weg zu uns zurück Die Hoffnung ist ein schweres Gift Das mich mitten ins Herz hier trifft Ich lass' den Schlüssel einfach liegen Kann gegen die Wahrheit nicht siegen Schritte hallen durch den Flur Ich folge deiner Geisterspur Die Jacke wiegt so tonnenschwer In meinen Lungen ist es leer Ich hab' den Code nicht geändert Bin ziellos durch die Nacht geschlendert Die Nachbarn schauen durch den Spalt In dieser Stadt ist es so kalt Ich steh' hier vor der Wand Mit dem Schlüssel in der Hand Alles sieht noch aus wie wir Doch ich steh' nicht mehr bei dir Drei Uhr nachts, Lavendelduft Nur noch Stille in der Luft Ich klopf' an, doch keiner hört Weil uns nichts mehr gehört
Memuat…