Zwei Uhr Siebzehn
Jonas81 écoutes
Schlüssel dreht sich, altes Schloss Drei Jahre Stille, tiefer Loss Staub tanzt im fahlen Licht Ich erkenn' mein Gesicht nicht Konzertkarten kleben an der Wand Wir hielten uns damals an der Hand Jetzt ist alles leer und kalt Ich werd' ohne dich so alt Dein Lippenstift steht noch da Als ob gestern alles anders war Ich trau' mich nicht ihn zu berühren Will deine Kälte nicht mehr spüren Wo bist du hin? (Hin) Nichts macht mehr Sinn (Sinn) Die Stille schreit so laut Ich hab' auf Sand gebaut Dein Lachen fehlt im Raum Alles nur ein böser Traum Wo bist du hin? Nichts macht mehr Sinn Die Stille schreit so laut Ich hab' auf Sand gebaut Das Rad im Hof ist jetzt verrostet Glaub mir, was mich das alles kostet Kopfhörer auf dem Bett, das Kabel kaputt Alles versinkt hier in Staub und Schutt Ein Polaroid, die Farben sind bleich Damals war die Welt noch so weich Ich hab' die Zeichen einfach ignoriert Bin in meiner Welt erfroren und verirrt Kalter Kaffee, Rand aus Dreck Du bist einfach für immer weg Die Erinnerung war mal so hell Heute vergeht die Zeit viel zu schnell Hätte ich nur einmal richtig zugehört Hätte ich nur den Schmerz in dir zerstört Wo bist du hin? (Hin) Nichts macht mehr Sinn (Sinn) Die Stille schreit so laut Ich hab' auf Sand gebaut Dein Lachen fehlt im Raum Alles nur ein böser Traum Ich dreh' mich um, seh' den Lippenstift Der Schmerz wirkt wie ein schleichendes Gift Drei Jahre sind vergangen wie ein Tag Ich weiß nicht, wie ich das ertragen mag Ich zieh' die Jacke an, geh' aus der Tür Ich find' keinen Weg zurück zu dir
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