Kirschen am Straßenrand
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Der Motor schweigt am Straßenrand Staub wirbelt auf im weiten Land Siebenundzwanzig und auf der Flucht Vor dem was ich so lange gesucht Das alte Café schläft tief im Gras Die Fensterscheibe wirkt so blass Wind weht durch das Maisfeld her Mein Herz wird federleicht und schwer Ich seh’ die Spuren an der Tür Ein Teil von mir blieb immer hier Meine Handschrift auf dem dunklen Holz Damals voller Angst und voller Stolz Kirschlolirot am Geländer klebt Wo jeder Traum noch leise bebt Sie sind nicht fort sie sind noch da Viel näher als ich jemals sah Ooh sie sind noch da Ganz nah Ooh wie es damals war Ganz klar Ich drück’ die Klinke sie gibt nach Ein Lichtstrahl tanzt auf dem Dach Staub liegt auf Tassen weiß wie Schnee Im Spiegelbild die Frau die ich seh’ Dort steht mein Name eingeritzt Vom Sonnenlicht ganz kurz geblitzt Der Herbstwind singt ein altes Lied Das mich zurück nach Hause zieht Ich spür’ die Wärme in der Luft Den süßen Kirsch- und Sommerduft Meine Handschrift auf dem dunklen Holz Damals voller Angst und voller Stolz Kirschlolirot am Geländer klebt Wo jeder Traum noch leise bebt Sie sind nicht fort sie sind noch da Viel näher als ich jemals sah Ich dachte Zeit wär’ eine Einbahnstraße Dass ich die Mädchen-Wünsche draußen lasse Doch in der Stille wird mir heute klar Ich bin noch wer ich damals war Die kleinen Zeilen an der Wand Hielten mir die ganze Zeit die Hand Nicht mehr weit weg An diesem Fleck Die Träume von früher Sind heute meine Führer Ja sie leuchten hell Und ich finde sie schnell Meine Handschrift auf dem dunklen Holz Damals voller Angst und voller Stolz Kirschlolirot am Geländer klebt Wo jeder Traum noch leise bebt Sie sind nicht fort sie sind noch da Viel näher als ich jemals sah Ooh sie sind noch da Ganz nah Ooh wie es damals war Ganz klar
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