Sekundenzeiger
Jonas34 Wiedergaben
Der Asphalt glänzt im nassen Grau Ich weiß es plötzlich ganz genau Zwölf Jahre Funkstille im Wind Bis wir uns hier begegnet sind An der Haltestelle, Linie Zehn Bleibt die Welt für uns kurz steh’n Der Kaugummiautomat am Eck Ist fast verblichen, fast schon weg So wie wir, vor langer Zeit In uns’rer alten Unbeschwertheit Dein Blick trifft meinen, alles still Ich weiß nicht, was ich sagen will Ein kleiner Funke, der noch brennt Weil man sich doch am besten kennt Es riecht nach Regen und Lindenblüten Nach all den Träumen, die wir hüteten Deine Lache ist noch wacklig wie früher Die Welt wird laut und die Blicke kühner Ich hab ein Stück von mir vermisst Und bin so froh, dass du es bist Oh-oh, nur wir zwei Die Zeit ist wieder frei Oh-oh, ganz egal Wie beim ersten Mal Zerrissene Karten, ein alter Schrank Von 'ner Band, die nur die Jugend fand Du in Hamburg, ich in dieser Stadt Die uns beide so geprägt hat Völlig anders, wer wir heute sind In den Augen singt noch das Kind Wir stehen hier, die Jacken nass Und vergessen den alten Hass Oder die Stille, die uns trennte Bevor ich dich hier wiedererkannte Dein Blick trifft meinen, alles still Ich weiß nicht, was ich sagen will Ein kleiner Funke, der noch brennt Weil man sich doch am besten kennt Es riecht nach Regen und Lindenblüten Nach all den Träumen, die wir hüteten Deine Lache ist noch wacklig wie früher Die Welt wird laut und die Blicke kühner Ich hab ein Stück von mir vermisst Und bin so froh, dass du es bist Wir haben uns verloren An all den Bahnhofstoren Und neu erfunden Die Zeit geschunden Doch dieser eine Moment Den jeder von uns kennt Bringt alles zurück Ein vergessenes Glück Es riecht nach Regen und Lindenblüten Nach all den Träumen, die wir hüteten Deine Lache ist noch wacklig wie früher Die Welt wird laut und die Blicke kühner Ich hab ein Stück von mir vermisst Und bin so froh, dass du es bist Oh-oh, nur wir zwei Die Zeit ist wieder frei Oh-oh, ganz egal Wie beim ersten Mal
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